You are here

Arbeitslosigkeit in der Region Würzburg: Diese Branchen sind am stärksten betroffen

Die einen Unternehmen suchen händeringend Mitarbeiter:innen, in anderen Branchen gibt es zu wenig Stellen. Zum Frühjahr 2023 sind vor allem Security-Fachkräfte auf der Suche.
Veröffentlicht am 28.04.2023
(c) Getty Images

Wirtschaftliche Unsicherheiten und auch der Zuzug von Geflüchteten dämpfen den Arbeitsmarkt in Würzburg. Obwohl im April die Zahl der Arbeitslosen traditionell eigentlich immer sinkt, lässt sich der Trend 2023 nicht verbuchen. Die derzeit knapp 2.500 arbeitslosen Menschen in der Region, immerhin ein Plus von fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, seien ein Indiz dafür, dass sich auch der Arbeitsmarkt nicht der schwachen Konjunktur entziehen könne, heißt es vonseiten der Agentur für Arbeit Würzburg.

Während Branchen wie das Baugewerbe, Fertigungsberufe, Gesundheitsberufe oder auch der Forst- und Gartenbau suchen, gibt es Branchen, die nach wie vor viele Arbeitskräfte suchen.

Das sind die Top 5 Branchen mit der höchsten Arbeitnehmersättigung in der Region Würzburg (April 2023)

Sicherheitsbranche: Knapp acht Arbeitslose treffen auf eine neu gemeldete Stelle
Reinigungsberufe: Etwa drei Arbeitslose treffen auf eine neu gemeldete Stelle
Unternehmensführung und Unternehmensorganisation: Knapp zwei Arbeitslose treffen auf eine neu gemeldete Stelle
Soziale und kulturelle Dienstleistung: Knapp eineinhalb Arbeitslose treffen auf eine neu gemeldete Stelle
Verkehrs- und Logistikberufe: Ein Arbeitsloser trifft auf eine neu gemeldete Stelle

Ausbildungssektor boomt, die Bewerber:innen fehlen

Einen ganz grundsätzlichen Personalmangel hingegen zeichnet sich weiterhin bei den Auszubildenden ab. Von Oktober 2022 bis April 2023 haben sich 2.132 Jugendliche als Ausbildungsplatzbewerber vormerken lassen, so die Agentur für Arbeit Würzburg. Das waren 220 oder 9,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von den Ausbildungsbetrieben wurden im gleichen Zeitraum 4.204 Ausbildungsstellen gemeldet, was einer Zunahme um 392 oder 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aktuell sind davon noch 2.480 unbesetzt.

Ausbildung finden